Intro
Sind wir noch wach?
Oder schlafen wir durch das Beben?
Manchmal frag ich mich…
Verse 1
Bin ich der Letzte hier, der das Beben spürt?
Der noch fühlt, wenn der Wind durch die Seelen führt?
Wenn ich schreib, soll’s nicht glänzen – soll brennen,
Nicht für Fame, nur damit wir uns erkennen.
Uhren ticken, doch die Zeiten steh’n still,
Du hetzt durch den Tag, ohne zu wissen, was du willst.
Ich seh Gesichter, doch keine mehr echt,
Du lächelst für Likes, doch dein Inneres zerbricht.
Ich schreib, damit Tränen fließen dürfen,
Nicht, damit Manager sich die Hände schürfen.
Meine Wörter sind Splitter in der Lunge,
Ein letzter Song in verlorener Zunge.
Hab so viel gesagt, doch keiner hört,
Hab so oft geschrien, doch alles bleibt gestört.
Wenn Wahrheit stirbt im Licht der Lüge,
Dann bleibt mir nur die Zeile als letzte Bühne.
Hook
Ich bin nicht leise – ich bin nur echt…
Wenn du mich hörst, dann hör mein Gefecht…
Bin ich der Letzte, der das Beben spürt?
Wenn alles stillsteht, was bleibt unberührt?
Ich schreib nicht für Glanz, ich schreib für Schmerz…
Für jeden, der fällt, doch bewahrt sein Herz…
Verse 2
Sie reden von Zukunft, doch leben im Kreis,
Verfangen in Netzwerken, filtern ihr Eis.
Ich scroll durch die Lügen wie Seiten Papier,
Doch keine erzählt mir was über hier.
Ich halt mich fest an Takt und Tinte,
Wenn Worte nicht retten, dann vielleicht das Empfinden.
Sag, was ist echt in nem Land aus Masken?
Was bleibt von uns, wenn wir alles verblassen?
Ich seh Kinder, die Eltern spielen,
Und Krieger, die auf Insta Gefühle dealen.
Alles nur Kulisse, wo ist die Substanz?
Ich bleib lieber leise, als zu tanzen im Glanz.
Kein Applaus für das, was nicht heilt,
Ich will kein Lob, ich will, dass du verweilst.
Bei dir, bei dem, was dich wirklich bewegt,
Denn wenn keiner mehr fühlt, dann ist alles zu spät.
Hook
Ich bin nicht leise – ich bin nur echt…
Wenn du mich hörst, dann hör mein Gefecht…
Bin ich der Letzte, der das Beben spürt?
Wenn alles stillsteht, was bleibt unberührt?
Ich schreib nicht für Glanz, ich schreib für Schmerz…
Für jeden, der fällt, doch bewahrt sein Herz…
Bridge
Sie sagten, Worte verändern nichts…
Aber sie vergessen: Worte waren der Anfang…
Ein Schrei – war immer mehr als ein Schweigen…
Denn Schweigen war der Anfang vom Ende…
Verse 3
Ich halt mein Herz gegen die Stille der Welt,
Ein letzter Versuch, bevor alles zerfällt.
Kein Frieden im Netz, nur Krieg in den Threads,
Alle laut, doch innerlich dead.
Sie feiern sich selbst mit Beton in der Brust,
Doch kein Applaus heilt deine Verlust.
Ich rap nicht, um Held zu sein,
Ich rap, damit du weißt – du bist nicht allein.
Denn auch ich bin gefallen, oft und tief,
Hab gezweifelt, gezittert, gehofft, dass es lief.
Doch immer wieder: zurück an den Takt,
Denn nur der Beat weiß, was wirklich kracht.
Hook
Ich bin nicht leise – ich bin nur echt…
Wenn du mich hörst, dann hör mein Gefecht…
Bin ich der Letzte, der das Beben spürt?
Wenn alles stillsteht, was bleibt unberührt?
Ich schreib nicht für Glanz, ich schreib für Schmerz…
Für jeden, der fällt, doch bewahrt sein Herz…
Outro
Wenn ich gehe, bleibt nur das Papier…
Doch vielleicht… vielleicht hört einer mich hier…
Und wenn du’s spürst –
dann bist du nicht allein.


